Stromspartipps

Tipps und Checkliste zum Strom sparen
Mit unseren Tipps zum Strom sparen lassen sich in einem durchschnittlichen Haushalt pro Jahr 1.000 Euro sparen und mehr sparen, wenn effizienter mit der Energie umgegangen wird. In jedem Haushalt finden sich viele heimliche Stromfresser. Aufgrund der stetig steigenden Strompreise erhöht sich in zahlreichen Haushalten der Wille und der Bedarf den Stromverbrauch zu senken und dadurch pro Jahr eine beträchtliche Summe Geld einzusparen. Viele bezahlen dabei mehr Geld für ihren Strom als notwendig, denn in jedem Haushalt lassen sich bis zu 80 Prozent des Stromverbrauches einsparen. Als größte Stromfresser gelten dabei vor allem die Waschmaschine und der Wäschetrockner sowie Kühl- und Gefrierschränke. 
Am Ende der Seite finden Sie unseren 10 Punkte Strom-Spar-Plan den Sie bequem als PDF Datei herunterladen können.

Alte Elektrogeräte austauschen
In vielen Haushalten sind noch zahlreiche veraltete Elektrogeräte vorhanden, die in der Regel große Mengen an Strom verbrauchen. Vor allem alte Kühlschränke und Gefriergeräte zählen zu den größten Stromfresser im Haushalt, ihr Anteil am Stromverbrauch pro Jahr liegt bei etwa 20 Prozent. 

Energieeffizienzklassen
Bereits beim Kauf neuer Haushaltsgeräte sollte auf deren Energieeffizienz großen Wert gelegt werden. Im Stromverbrauch sind neuere Haushaltsgeräte oft sehr viel günstiger, sodass sich eine Investition lohnt und rechnet. Mittlerweile müssen solche Geräte zwangsläufig ein Label tragen, welches die Energieeffizienzklasse angibt. Dabei sind Geräte einer hohen Energieeffizienzklasse in der Anschaffung in der Regel etwas teurer, im Laufe der Lebensdauer des Gerätes können diese Mehrkosten allerdings durch den geringeren Stromverbrauch wieder eingespielt werden. Wird eine Senkung der Energiekosten beabsichtigt, so sollte man vor allem dem Kühlschrank eine besondere Beachtung schenken. Gerade alte Kühlschränke verbrauchen noch häufig unzeitgemäße Strommengen, sodass sich eine Neuanschaffung bereits nach kurzer Zeit amortisiert haben kann. 

Optimaler Standort für Kühlschränke und Gefriertruhen
Des Weiteren empfiehlt es sich auch, den Kühl- beziehungsweise Gefrierschrank nicht direkt neben einer Wärmequelle, beispielsweise einem Herd oder eine Spülmaschine aufzustellen. Durch die abgestrahlte Wärme eines solchen Gerätes muss deutlich mehr Strom aufgewendet werden, um die Temperatur konstant zu halten. 

Die optimale Temperatur für Kühl- und Gefrierschränke
Ein wesentlicher Faktor hinsichtlich des Stromverbrauchs solcher Geräte ist auch die eingestellte Temperatur. Viele Kühlschränke und Gefriergeräte sind viel zu kalt eingestellt. Je niedriger dabei die Temperatur, desto höher ist auch der Energieverbrauch. Innerhalb des Kühlschranks reicht eine Temperatur von +7 Grad Celsius vollkommen aus, in einem Gefriergerät sollte die Temperatur etwa -18 Grad betragen. Wenn diese Geräte nur 2 Grad kälter eingestellt sind, so erhöht sich der Stromverbrauch bereits um rund 10 Prozent. Daher ist es sehr empfehlenswert, die Temperatur mithilfe eines geeigneten Thermometers in regelmäßigen Abständen zu überprüfen, um gegebenenfalls nachregulieren zu können und die Leistung des Kühlgerätes zu kontrollieren.

Regelmäßiges Abtauen und Überprüfen der Dichtungen
Sowohl Kühlschränke als auch Gefrierschränke müssen zusätzlich regelmäßig abgetaut werden um wirklich stromsparend zu arbeiten. Zudem empfiehlt es sich, auch in regelmäßigen Abständen die Dichtungen der Kühl- und Gefrierschränke zu überprüfen.

Tageslicht ausnutzen
Der Anteil der Beleuchtung am Stromverbrauch eines Haushalts liegt in der Regel bei etwa 15 Prozent. Bei der Beleuchtung gibt es gleich mehrere Möglichkeiten Strom zu sparen. Zuerst sollte dabei das Tageslicht genutzt werden. Nur durch eine möglichst optimale Ausnutzung des Tageslichts lassen sich in einem Haushalt bereits etwa 15 Prozent der Stromkosten einsparen. 

Glühbirnen durch Stromsparlampen ersetzen
Sehr viel Energie und somit auch sehr viele Stromkosten lassen sich durch die richtige Beleuchtung sparen, vor allem in den Wintermonaten wird sehr viel Strom für die Beleuchtung verbraucht. Gerade an Orten, wo häufig das Licht brennt (zum Beispiel im Wohnzimmer oder Flur), sollten herkömmliche Glühbirnen in jedem Fall gegen Energiesparlampen ausgetauscht werden. Eine gewöhnliche Glühbirne produziert zum größten Teil Wärme, nur etwa 5 Prozent der Leistung ist dagegen Licht. Energiesparlampen arbeiten erheblich effizienter als herkömmliche Glühbirnen, sie verbrauchen etwa 80 Prozent weniger Strom als diese und haben zudem auch eine deutlich höhere Lebensdauer. Obwohl Energiesparlampen in der Anschaffung teurer sind als herkömmliche Glühbirnen, rechnet sich der höhere Preis bereits nach wenigen Monaten.

Kleingeräte
Neben den großen Haushaltsgeräten findet sich in jedem Haushalt weiterhin auch eine ganze Reihe von Kleingeräten, deren Stromverbrauch oftmals drastisch unterschätzt wird. So verbrauchen sämtliche Geräte, die mit einem Akku betrieben werden, auch nach dem Aufladen des Akkus noch Strom. Zudem empfiehlt es sich, solche Geräte erst dann in die entsprechenden Ladeschalen zu stecken, wenn der Akku auch tatsächlich komplett leer ist. Auch die Stecker der Netzteile sollten nicht dauerhaft in der Steckdose verbleiben, obwohl das entsprechende Gerät gar nicht mehr geladen wird.

Stand-by-Modus
Geräte, die ständig im Stand-by-Modus laufen, sind ein Grund für hohe Stromkosten. Mit einem einfachen Knopfdruck lassen sich weitere heimliche Stromfresser beseitigen, nämlich die Geräte im Stand-by-Modus. So verbraucht beispielsweise ein TV-Gerät im Stand-by-Modus sehr viel Strom, obwohl keine Leistung genutzt wird. Wird ein Gerät nicht benutzt, so sollte dieses nicht im Stand-by-Modus belassen, sondern stattdessen komplett ausgeschaltet werden. 

Nutzung von Steckerleisten oder Zeitschaltuhren
Der Verbrauch im Stand-by-Modus sollte nicht unterschätzt werden, beenden lässt sich dieser Verbrauch nur, indem man die Stromzufuhr zu den Geräten komplett unterbricht. Dies ist beispielsweise mit einer Steckerleiste möglich, welche einfach vor die entsprechenden Geräte geschaltet wird. Nur so bekommen die Geräte dann auch wirklich keinen Strom mehr und verbrauchen keine Energie. Auch mit Zeitschaltuhren lässt sich unnötiger Stromverbrauch im Stand-by-Modus vermeiden, sie können problemlos vor sämtliche elektrische Geräte geschaltet werden. Neben der Vermeidung von unnötigem Stand-by-Verbrauch trägt eine Zeitschaltuhr des Weiteren auch dazu bei, die Stromkosten im Betrieb zu senken. 

Strom sparen beim Wäschewaschen 
Die Waschmaschine sollte nach Möglichkeit immer voll beladen werden. Zudem kann durch den Einsatz spezieller Waschmittel heutzutage auf den Kochwaschgang komplett verzichtet werden, denn dieser bietet weder aus hygienischen Gründen noch aus Gründen der besseren Waschwirkung besondere Vorteile. Je höher die gewünschte Waschtemperatur, desto höher liegt auch der Stromverbrauch. Dabei lässt sich schon die Hälfte an Strom sparen, wenn die Wäsche statt bei 60 Grad nur mit 40 Grad gewaschen wird. Wenn die Wäsche anstatt mit 60 Grad sogar nur bei 30 Grad gewaschen wird, so lassen sich gar zwei Drittel des Stroms sparen.

Strom sparen beim Trocknen der Wäsche
Auch beim Trocknen der Wäsche kann der Stromverbrauch durch die Beachtung einiger Tipps beeinflusst werden. Das Trocknen verbraucht in der Regel etwa drei- bis viermal so viel Strom wie das Waschen der identischen Menge an Wäsche. Was für die Waschmaschine gilt, gilt genauso für den Wäschetrockner, daher sollte auch dieser möglichst voll beladen werden. Der Wäschetrockner ist einer der größten Stromfresser. Dementsprechend sollte man sich gut überlegen, ob das Trocknen der Wäsche grundsätzlich und immer mithilfe eines Wäschetrockners erfolgen muss. Gerade in den wärmeren Monaten eines Jahres trocknet die Wäsche auch auf dem Wäscheständer oder aber auf einer Wäschespinne relativ schnell und man kann durch den Verzicht auf das Wäsche trocknen immense Mengen an Strom und Geld sparen.

Wäsche vor dem Trocknen gut schleudern
Falls doch ein Wäschetrockner zum Einsatz kommt, so empfiehlt es sich, die Wäsche vorher gut zu schleudern. Je schneller die Wäsche in der Waschmaschine geschleudert wird, desto trockener ist sie. Wenn die Wäsche anschließend noch in einem Wäschetrockner getrocknet werden soll, so empfiehl es sich, die Wäsche zuvor mit mindestens 1.200 Umdrehungen zu schleudern. 

Stromfresser Unterhaltungselektronik
Über 10 Prozent des privaten Stromverbrauchs gehen auf die Rechnung von Unterhaltungselektronik und Computer. Zwar kommen TV-Geräte und Stereoanlage nicht auf solch hohe Leistungswerte wie beispielsweise die Waschmaschine oder der Wäschetrockner, hier sorgt allerdings die Nutzungsdauer für einen ebenfalls sehr hohen Stromverbrauch. 

Strom sparen am Computer
Bereits gewöhnliche Durchschnittsrechner verbrauchen um die 200 Watt, bei modernen Hochleistungsgeräten liegt der Stromverbrauch dann nochmals deutlich höher. Alle modernen Rechner verfügen allerdings über ein sogenanntes "Power Management", mit dessen Hilfe sich die Systemkomponenten effizient steuern lassen und das Stromsparpotential vollkommen selbstständig Nutzen. Bildschirme sind wahre Energiefresser. Im besten Fall sollte man den Monitor daher komplett ausschalten, sobald die Arbeit am PC beendet ist.

Notebook statt PC
Notebooks verbrauchen wesentlich weniger Strom als klassische Desktop-Rechner, sie kommen etwa mit einem Fünftel der Energie aus. Wer den Computer eher zum Arbeiten und weniger zum Spielen benötigt, der sollte auf ein Notebook umsteigen. Damit ist man nicht nur mobiler, sondern spart auch bares Geld und schont auf ökologische Art die Umwelt.

Strom sparen beim Kochen
Auch beim Kochen lässt sich eine Menge Strom sparen. In jeder Küche befinden sich Geräte, welche oft und viel Energie verbrauchen. Entsprechend kann man in der Küche viel Geld, Energie und Strom einsparen, wenn nur einige nützliche Tipps befolgt werden. So sollte beim Kochen stets der Deckel auf dem Kochtopf belassen werden, da ansonsten Hitze und somit auch Energie entweicht. Mit einem Deckel auf dem Kochtopf kann die Temperatur geringer eingestellt werden. Besonders energiesparend sind Schnellkochtöpfe, in denen die Lebensmittel in einem Viertel der üblichen Zeit garen.

Ein Strommessgerät ermittelt den Verbrauch
Wenn beabsichtigt wird, den Stromverbrauch im Haushalt zu senken, so empfiehlt sich die Anschaffung eines Strommessgerätes. Mithilfe eines solchen Gerätes lässt sich der Verbrauch jedes elektronischen Gerätes im Haushalt einfach und genau bestimmen. Das Strommessgerät wird zwischen dem Netzstecker eines Elektrogerätes und der Steckdose geschaltet, wodurch sich Energiefresser leicht identifizieren lassen.

Mit dem Backofen kein Geld verheizen
Die meisten Backöfen sind heutzutage mit einer Möglichkeit zum Umluftgaren ausgestattet, die auch möglichst häufig genutzt werden sollte, um Strom zu sparen. Des Weiteren ist das Vorheizen des Backofens nur in den seltensten Fällen tatsächlich notwendig. Schließlich muss der Backofen auch nicht bis zum Herausnehmen des Gargutes auf voller Leistung laufen. So kann der Backofen bereits rund 10 Minuten vor dem Ende des Garprozesses abgeschaltet und die Nachwärme genutzt werden.

Geschirrspüler
Bei richtiger Beladung und der Wahl eines energiesparenden Programms kann auch beim Geschirrspülen viel Strom gespart werden. Die meisten neueren Geschirrspüler verfügen mittlerweile über ein eigenes Energiesparprogramm, das dennoch eine hervorragende Waschqualität garantiert. Mit einem solchen Programm lassen sich bis zu 30 Prozent der Energie einsparen.

Hier gibt es die versprochene 10 Punkte Strom-Spar-Plan Checkliste.
Und nun viel Spaß beim Geld sparen.